Ein Dörrautomat

Vorgestern wurde endlich unser Dörrautomat geliefert. Ist ja ein wahnsinnig tolles Teil: Mit Zeitschaltuhr,  verschiedenen Temperatureinstellungen und drei Gittern aus Metall. Gestern bin ich dann gleich zum Metzger und habe Fleisch von der Pute, vom Rind und vom Kalb gekauft. Ein frisch geschossenes Reh hatte Metzger Hack auf dem Lindelberg auch noch. Da hab' ich natürlich gleich zugegriffen.

 

Auf selbst gedörrtes Fleisch als Leckerchen für die Katzen bin ich durch die B.A.R.F.-Weiterbildung, an der ich gerade teilnehme, gestoßen und hab' auch von dort die Anleitung für Dörrfleisch: http://www.the3cats.de/lijalu-leckerchen-selbstgemacht/

 

Im Grunde genommen ist es nicht schwierig, Fleisch zu dörren. Wichtig ist es, mageres Fleisch zu nehmen, da das Fett im gedörrten Fleisch mit der Zeit ranzig wird, weshalb solches Dörrfleisch im Kühlschrank aufzubewahren und zuerst zu verbrauchen ist. Evtl. tropft auch das Fett während des Dörrvorgangs herunter und man hat anschließend viel Arbeit mit dem Saubermachen. Am Fleisch vorhandenes Fett schneidet man deshalb am besten großzügig ab. Das in 0,8 cm dicke Streifen geschnittene Fleisch auf den Gittern verteilen und bei 50 Grad für 12 Stunden dörren. Auf das unterste Gitter legt man am besten das Fleisch, das etwas dicker geschnitten ist, da die Temperatur dort am größten ist. Ab und zu mal nach dem Fleisch schauen bzw. evtl. zwischendurch das unterste Gitter mit dem obersten tauschen.

 

Gedörrtes Putenfleisch essen unsere Samtpfoten sehr gerne. Gedörrtes Wildfleisch allerdings mögen sie gar nicht.

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Heute zum dritten Mal Fleisch gedörrt

Gestern haben unsere Samtpfoten das letzte Stückchen Dörrfleisch verspeist. Aber Gott sei Dank hat heute Metzger Hack das erste Mal im neuen Jahr wieder geöffnet und so fahre ich gleich los, um Fleisch zu besorgen. 

 

Daheim angekommen fange ich gleich mit der Zubereitung an. Außer einem Schneidbrettchen, einem Messer und einem Dörrautomaten (alternativ auch ein Backofen) und natürlich dem Fleisch brauche ich nichts. 

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Wie ich zum Barfen kam

Bild: Barf (u.a. mit Pute und Ziege)

Im August 2014 begann ich damit, unsere zu dieser Zeit acht Samtpfoten auf B.A.R.F. (Biologisch artgerechte Rohfütterung) umzustellen. Grund dafür waren die damals 16-jährige Pinta (gest. 23.07.2015), bei der im März 2014 eine chronische Pankreatitis diagnostiziert worden war, und Morpheus, der im Februar 2014 an einer chronischen Niereninsuffizienz gestorben ist. Seit Ende 2014 werden unsere Katzen gebarft. Gerade bei Pinta war es ein harter Weg gewesen, da sie doch ausgesprochen mäkelig und zeitlebens wie ihre sieben Artgenossen ausschließlich mit Trockenfutter und Nassfutter ernährt worden war. 

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