Ronja:

Geb. Herbst 1997. Lebte zwischen Mülltonnen und war todkrank, als ich sie im Sommer 2000 aufgenommen habe. Bis Anfang 2007 war sie fast mehr bei Tierärzten und stationär in Tierkliniken als daheim. 

Happy Birthday, liebe Ronja!

Diesen Monat wurde unsere Ronja 19 Jahre alt! Anfang des Jahres hätten wir nicht gedacht, dass sie ihren 19. Geburtstag erleben würde. Mein Mann und ich freuen uns sehr, dass sie dieses Alter erreichen durfte und hoffen, dass Ronja noch eine Zeit bei uns bleiben wird und ihr Leben genießen kann.
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Neues von Ronja

Jetzt ging mir's ja wirklich lange Zeit ganz schön schlecht. Und ohne die Mama und den Papa hätte ich das gar nicht geschafft. Aber nun, ein Vierteljahr später, geht es mir wieder ganz ordentlich. Die Mama jammert, weil ich nicht so richtig essen mag und mich jeden Tag noch zusätzlich zwangsfüttern muss. Ich esse zu wenig, sagt sie immer. Meint sie, ich nicht. Ich finde das reicht. War ja schon immer 'ne Schlanke. 

 

Ich werde gepäppelt und gehätschelt. Ist mir fast schon zu viel. Aber, es hat geholfen. Falls ich es erleben sollte, werde ich diesen Herbst 19 Jahre alt. Ja, 19 Jahre! Das muss mir erst einmal einer nachmachen. Und dabei war ich doch schon so oft in meinem Leben krank gewesen. Mit drei oder vier Jahren wollte mich schon der eine oder andere Tierarzt einschläfern. Und meine Mama hat mich damals, das war dann so im Jahr 2000 oder 2001 einfach wieder eingepackt, mit nachhause genommen und gesagt, nein, die Ronja will leben. Das lasse ich nicht zu. Gott sei Dank! Denn sonst wäre ich schon lange tot.

 

Nun, wie gesagt, geht es mir wieder besser. Ich schlafe viel und mein Harnwegsinfekt ist auch immer noch präsent. Die Mama hofft, dass er nun endlich Geschichte ist. Heute hat sie wieder meinen Urin zur Post gebracht. Warten wir's ab.

 

Da ich nun seit Ende Januar diesen Jahres den bis dahin einzigen Zugang ins Freigehege blockiert habe, weil ich meine Ruhe zur Genesung gebraucht und deshalb das Schlafzimmer nebst Badezimmer für mich allein - mit Ausnahme von der Mama und dem Papa natürlich - beansprucht habe, konnten meine kätzischen Mitbewohner nicht mehr so ohne weiteres das Freigehege aufsuchen. Das war ein schönes Geheule und Gekratze vor und an der Schlafzimmertüre, sodass die Mama zum Papa sagte, da muss eine Lösung her. Und die Mama wäre nicht die Mama, wenn sie nicht auch eine Lösung gefunden hätte: Die Katzen könnten doch vom oberen Stock aus ins Freigehege. Wir brauchen nur eine Katzentreppe, eine Katzenklappe und schwuppdiwupp können die anderen sechs wieder ganz nach Lust und Laune nach draußen gehen. Oh weia, dachte sich der Papa, das bedeutet wieder ganz viel Arbeit für mich. Aber, das ist der Mama egal. 

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Und gib niemals dein Tier auf!

Denn sonst kann es dich sehr teuer zu stehen kommen und deinem Tier am Ende das Leben kosten. Aber nun der Reihe nach. Am 23. Januar 2016 wurde unsere 18-jährige Ronja krank. Sie wollte nichts mehr essen, trank so gut wie gar nichts mehr und lag nur noch schlapp da. Ich dachte mir so, in ihrem Alter könnten ihr die Zähne schon Probleme bereiten, weshalb Ronja nun nichts mehr essen mag. Mir viel sofort eine Tierärztin, die sich auf  Dentalhygiene spezialisiert hat und in einem Teilort einer Stadt unweit von Pfedelbach nahe der Mündung der Sulm in den Neckar in der Praxis ihrer Mutter gemeinsam mit dieser und zwei weiteren Tierärztinnen praktiziert, ein. Selbst war ich bis auf ein einziges Mal vor ca. 13 oder 14 Jahren noch nie in dieser Praxis gewesen, habe dann aber aufgrund einer Empfehlung am Nachmittag des 25.01.2016 mit Ronja besagte Tierarztpraxis aufgesucht.

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